Pressemitteilungen
Bauspartag 2026: Deutsche Bausparkassen fordern neue Impulse für Wohneigentum
Berlin, 23. April 2026: Vor der für 15 Uhr erwarteten Rede von Bundesbauministerin Verena Hubertz beim Bauspartag 2026 in Berlin fordern die deutschen Bausparkassen neue Impulse für selbstgenutztes Wohneigentum. Im Mittelpunkt stehen aus ihrer Sicht Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer, stärkere Anreize für den Eigenkapitalaufbau sowie verlässliche und praxistaugliche Förderbedingungen für die energetische Modernisierung.
Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine aktuelle repräsentative forsa-Befragung zum Thema Wohneigentum und Altersvorsorge, die der Verband der Privaten Bausparkassen und die Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen in Auftrag gegeben haben. Demnach wünschen sich drei von vier Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander: Nur jeder Vierte, der von den eigenen vier Wänden träumt, plant derzeit konkret einen Erwerb. 86 Prozent der 20- bis 49-Jährigen sind zudem überzeugt, dass Wohneigentum heute schwerer zu erreichen ist als noch vor wenigen Jahren.
Wohnimmobilienmarkt Bayern 2025/2026: Hohe Nachfrage auf dem Markt für Wohnimmobilien in Bayern
Marktspiegel der Sparkassen-Finanzgruppe veröffentlicht
Das eingependelte Zinsniveau und die stabilisierten Preise für gebrauchte Wohnimmobilien haben im vergangenen Jahr für eine fortgesetzte Erholung des Bestandsmarktes im Freistaat gesorgt. Die gewachsene Nachfrage nach Immobilien belegt, dass viele Menschen sich inzwischen an die neue Marktsituation gewöhnt haben und wieder Zutrauen entwickeln. Die ökonomischen Folgen des Iran-Krieges könnten allerdings zu einem Dämpfer in der Markt-Erholung führen, erklärten Vertreter der LBS Landesbausparkasse Süd, des Sparkassenverbands Bayern und der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH bei der Vorstellung des Marktspiegels der Sparkassen-Finanzgruppe in einem Pressegespräch.
Landesbausparkassen und empirica legen gemeinsamen Erschwinglichkeitsindikator auf
Vor acht Jahren entwickelt, künftig regelmäßig veröffentlicht: Das LBS|empirica-Erschwinglichkeitsbarometer ermittelt regionale Ersterwerber-Potenziale auf Basis von Einkommen und Eigenkapital.
BERLIN – Ein eigenes Zuhause zu kaufen oder zu bauen scheitert zumeist daran, dass es den angehenden Wohneigentümern an Eigenkapital fehlt. Wie groß das Problem ist und ob es sich verändert hat, zeigt das LBS|empirica-Erschwinglichkeitsbarometer 2026: Zuletzt verfügten nur knapp 6 Prozent der jüngeren Mieterhaushalte über genug Eigenkapital, um Wohneigentum zu erwerben. Vor 15 Jahren waren es noch fast 10 Prozent. Dagegen hätten immerhin 39 Prozent der Haushalte ein ausreichend hohes Nettoeinkommen gehabt, um die Kreditrate stemmen zu können.
Infodienste
Infodienst Bauen & Finanzieren
Eigenheimfinanzierung: Langfristige Zinssicherung gewinnt weiter an Bedeutung
Die Entwicklung der Bauzinsen zeigt in den vergangenen Jahren eindrucksvoll, wie stark Finanzierungsbedingungen schwanken können. Für private Bauherren und Immobilienkäufer bringt diese Volatilität eine erhebliche Unsicherheit – insbesondere, wenn Finanzierungen nur über die übliche Zinsbindung von zehn oder 15 Jahren abgesichert sind. Spätestens bei der Anschlussfinanzierung können steigende Zinsen die monatliche Belastung deutlich erhöhen und langfristig zu erheblichen Mehrkosten führen.
LBS Research
LBS|empirica-Erschwinglichkeitsbarometer 2026: Oft ausreichend Einkommen, aber zu wenige Ersparnisse für die eigenen vier Wände
Neuer Indikator zeigt: Ende vergangenen Jahres verfügten nur knapp 6 Prozent der jüngeren Mieterhaushalte über ausreichend Eigenkapital, um Wohneigentum zu erwerben. Vor 15 Jahren waren es noch fast 10 Prozent.
BERLIN – Viele Mieter würden lieber in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus leben, wie Befragungen immer wieder zeigen. Doch den wenigsten gelingt der Sprung in die eigenen vier Wände. Wie gut oder schlecht es um das Potenzial an Ersterwerbern von Wohneigentum in Deutschland tatsächlich bestellt ist, analysiert das LBS|empirica-Erschwinglichkeitsbarometer.
Infodienst Recht & Steuern
Unfall auf Baumschaukel
Grundstückseigentümer musste haften
In manchen Gärten gibt es eine sogenannte Baumschaukel, die nicht an einem Metallgerüst, sondern an einem Ast befestigt ist. Wer ein solches Objekt auf seinem Grundstück anbringen lässt, der muss den betreffenden Baum regelmäßig von fachkundigen Kräften auf Krankheitsbefall überprüfen lassen. Denn die Rechtsprechung geht davon aus, dass hier wegen der natürlichen Beschaffenheit der Aufhängung, eine größere Gefahr droht. In einem konkreten Fall schaukelten zwei Jugendliche, plötzlich brach der Ast und eine der beiden verletzte sich schwer. Der Eigentümer, der sein Anwesen für ein Seminar zur Verfügung gestellt hatte, musste nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS für die Heilbehandlungskosten aufkommen. Er habe seine Verkehrssicherungspflicht nicht erfüllt, hieß es im Urteil.
Blog
„Jung kauft Alt“ ist längst Realität
Ende vergangenen Jahres ist eine neue Studie zur Wohneigentumsbildung erschienen. Sie ist ein Glücksfall. Denn sie zeigt dem Bundesbauministerium, in dessen Auftrag sie immerhin erstellt wurde, welche Richtung die Wohneigentumspolitik in diesem Jahr einschlagen sollte – und dass die bisher bekannten Pläne zumindest ergänzt gehören.
Das Jahr 2022 war kein gutes Jahr für die Wohneigentumsbildung. Die „Zeitenwende“, die Russlands Angriffskrieg in der Ukraine brachte, trifft auch den Markt für Wohnimmobilien. Hohe Energiekosten, Inflation, steigende Zinsen und vor allem: Unsicherheit. All das macht den Sprung in die eigenen vier Wände nicht leichter. Hinzu kam das Chaos rund um die energetische Neubauförderung, das zwar nicht nur, aber eben auch Selbstnutzer traf. Umso wichtiger ist es jetzt, das Jahr 2023 gut zu nutzen, um noch einigen Menschen mehr die Chance zu eröffnen, künftig im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung zu leben.
Wohneigentum 2022: Auch in Zukunft ein Zuhause
Kurz vor dem Jahreswechsel steuert Deutschland weiterhin unsicheren Zeiten entgegen. Die eigenen vier Wände geben Sicherheit, sind aber immer schwerer zu erreichen. Eine Bestandsaufnahme sowie ein Blick auf das, was jetzt kommt und kommen sollte.
Der Streit ums Eigenheim: Bunter wohnen – statt schwarz weiß malen
Das Einfamilienhaus, bald verboten? In Deutschland ist dieser Tage eine erstaunliche Diskussion entbrannt. Leider ist sie geprägt von Halbwahrheiten und schrägen Argumenten. Sieben Fakten, um wieder auf den Boden zu kommen.
Seit gut zwei Wochen jagt ein Diskussionsbeitrag zum Einfamilienhaus den anderen. Etwas unklar ist, ob der Auslöser des politischen Aufruhrs wirklich nur das Neubau-Verbot für diese Kategorie im Bezirk Hamburg-Nord war oder vielleicht doch ein Artikel auf Welt.de mit der provokanten Überschrift: „Beliebt, aber bald verboten? Das Ende des Einfamilienhauses“. Wohlgemerkt mit nur einem Fragezeichen versehen und nicht zweien.



