Preisspirale beim Heizen: Jetzt handeln, bevor es teuer wird
Preisspirale beim Heizen: Jetzt handeln, bevor es teuer wird
Preisspirale beim Heizen: Jetzt handeln, bevor es teuer wird
Mit der Zeitumstellung hat die dunkle Jahreszeit begonnen, wodurch das Einbruchrisiko wieder steigt. Die von der Polizei erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle sind bundesweit 2024 leicht gestiegen und beliefen sich auf 78.436 Fälle. Die durchschnittliche Schadenhöhe ist laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf den Rekordwert von 3.800 Euro gestiegen. Ob Einbrecher Erfolg haben, hängt ganz wesentlich von der Qualität der Schutzmaßnahmen ab. Nicht nur technische Mittel, sondern auch das richtige Verhalten kann Einbrüche wirksam verhindern.
Die Gen Z könnte – angetrieben von digitalen Innovationen, neuen Arbeitsmodellen und Erbschaften der Babyboomer-Jahrgänge – laut Vermögensforschern einmal die reichste Generation aller Zeiten werden. Noch ist es aber nicht so weit: Das Institut der deutschen Wirtschaft spricht in seinem Kurzbericht von Juli dieses Jahres von gerade einmal 17.300 Euro Haushalts-Nettovermögen, die im Jahr 2023 reichten, um zur vermögensreicheren Hälfte dieser Gruppe zu gehören.
Ob Haus oder Wohnung: Immobilien stellen nicht nur einen hohen materiellen, sondern oft auch einen emotionalen Wert dar. Wer seinen Besitz weitergeben möchte, sollte sich frühzeitig mit der Nachfolge befassen. Denn obwohl gesetzliche Regelungen existieren, entstehen ohne klare Planung häufig Konflikte unter den Erbinnen und Erben – mit rechtlichen und finanziellen Folgen.
Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist nach wie vor ungebrochen. Zugleich wird die Umsetzung dieses Traums für viele immer schwerer. Hohe Immobilienpreise und schwankende Zinsen sind große Herausforderungen und sorgen für Verunsicherung. Lag der Bauzins vor wenigen Jahren noch teilweise unter einem Prozent, so liegt er heute bei rund 3,5 Prozent. Wie er sich weiterentwickelt, ist aktuell schwer vorherzusagen. Vor diesem Hintergrund rückt ein Finanzierungs-Klassiker als Zinssicherungselement wieder stärker in den Fokus: das Bausparen.
Für viele Menschen in Deutschland ist eine eigene Immobilie die beliebteste Form der Altersvorsorge. So zeigt etwa eine Untersuchung von Kantar, dass drei Viertel der Befragten das eigene Zuhause für eine sichere Altersvorsorge halten. Für 60 Prozent ist es sogar die beste Art, für den Ruhestand vorzusorgen.
Wer eine bezahlbare Immobilie sucht, wird immer seltener fündig. Wohnraum ist insbesondere in größeren Städten Mangelware. Der Neubau kann die Lücke nicht schließen, daher lohnt sich ein Blick auf den Gebäudebestand: Aktuelle Analysen zeigen erhebliches Potenzial für zusätzlichen Wohnraum durch Umbau und Erweiterung oder eine effizientere Nutzung vorhandener Flächen.
Lohnt sich aktuell eine Immobilie als Geldanlage? Diese Frage stellen sich wieder mehr Menschen, nachdem die Preise zumindest im Gebrauchtmarkt zurückgegangen und die Zinsen bei unter vier Prozent stabil sind. Wie prüfe ich, ob eine Immobilie zur Vermietung für mich überhaupt das Richtige ist?
Die Immobilienpreise sind hoch, die Zinsen gestiegen – der Traum vom eigenen Zuhause rückt für viele, insbesondere für junge Familien, scheinbar in unerreichbare Ferne. Dennoch kann der Einzug in die eigenen vier Wände gelingen. Im Auftrag der LBS hat das Forschungsinstitut empirica untersucht, wie Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen trotz der schwierigen Lage heute Eigentum erwerben können und dabei insgesamt zwölf Strategien erkannt, die zum Erfolg führen können.
„458“ – wer seine Öl- oder Gasheizung durch eine klimafreundliche Lösung ersetzen möchte, für den kann diese Zahl bares Geld bedeuten. Sie steht für das KfW-Programm „Heizungsförderung für Privatpersonen“, mit dem der Staat den Heizungstausch unterstützt. Seit dem 27. Februar 2024 sind zunächst Privatpersonen antragsberechtigt, die ein bestehendes, selbst bewohntes Einfamilienhaus in Deutschland besitzen. Die LBS hat die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt.
Nach der Einigung der Ampel-Koalition über den Haushalt 2024 wird es für Vermieter und Mieter schon in diesem Jahr deutlich teurer: Die Klimaabgabe ist zum 1. Januar 2024 auf 45 Euro pro Tonne Kohlendioxid gestiegen, statt wie ursprünglich geplant auf 40 Euro. Ab 2025 wird sie sich weiter auf 55 Euro je so genanntes Emissionszertifikat erhöhen. Im vergangenen Jahr lag die CO2-Steuer noch bei 30 Euro. Mit der Nebenkostenabrechnung für 2023 werden erstmals auch Vermieter an den CO2-Kosten der Mieter beteiligt. Was kommt nun konkret auf die beiden Gruppen zu?
In den letzten Wochen haben die neuen Ausbildungsjahrgänge begonnen, viele junge Leute verdienen ihr erstes eigenes Geld. Heute gilt mehr denn je: Die finanzielle Vorsorge für Unabhängigkeit im Alter kann kaum früh genug begonnen werden. Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage ist der jungen Generation dabei besonders wichtig. Die eigenen vier Wände sind daher ein besonders lohnendes Sparziel. Denn Immobilieneigentümer investieren so langfristig in die eigene Wohn-Freiheit, dass selbst die nachfolgende Generation noch davon profitieren kann.
Der Kauf älterer Häuser bietet gerade jungen Familien eine gute Chance für den Einstieg ins Wohneigentum, zumal die Preise vielerorts zuletzt gesunken sind. Allerdings herrscht bei den Käuferinnen und Käufern eine hohe Verunsicherung durch die laufende Energiediskussion. Worauf sie bei der Entscheidung achten sollen, erläutert Christopher Tüllmann, LBS-Immobilienberater und ein vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zertifizierter Energieberater.
Das Thema Wohnen im Alter gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bereits heute ist jeder Fünfte in Deutschland älter als 65 Jahre. Ab 2040 wird es voraussichtlich gut jeder Vierte sein, so die Berechnung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Immer mehr Menschen stehen damit vor der Frage, wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter gelingen kann – ob im eigenen Zuhause oder in einer alternativen altersgerechten Wohnform.
Eigenheimbesitzer und -besitzerinnen kommen irgendwann an den Punkt, sich Gedanken darüber zu machen, was mit ihrer Immobilie nach ihrem Tod geschehen soll. Erben und Vererben von Immobilien ist ein komplexes Thema, das neben den emotionalen Aspekten eben auch viele rechtliche und finanzielle Fragen aufwirft. Mit dem Jahr 2023 hat sich hier Wichtiges geändert: Insbesondere die Parameter für die Immobilienbewertung im Rahmen der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer wurden neu aufgestellt.
So mancher Städter träumt von einem Häuschen auf dem Land. Nicht in einem der Speckgürtel rund um die City, sondern in einem kleinen Dorf außerhalb im Grünen. Die Vor- und Nachteile eines solchen Umzugs müssen gut überlegt werden. Geringere Immobilienpreise und niedrigere Lebenshaltungskosten alleine sollten nicht ausschlaggebend sein.
Die Lage auf dem Markt für Wohnimmobilien hat sich fundamental verändert. Nachdem die Preise jahrelang deutlich gestiegen waren und Objekte binnen kürzester Zeit verkauft werden konnten, stellt sich nun eine Normalisierung ein. Der sprunghafte Anstieg der Zinsen hat Finanzierungen erschwert und den Kreis potentieller Käuferinnen und Käufer verkleinert. Wer derzeit ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen hat, profitiert dennoch vielerorts von einem attraktiven Preisniveau, sollte aber wichtige Punkte beachten.
Renovieren, sanieren, umbauen: Wer ein älteres Haus gekauft oder geerbt hat und es nach eigenen Vorstellungen umgestalten möchte, steht häufig vor großen Aufgaben. An einer guten Planung, begleitet von kompetenter Beratung, führt kein Weg vorbei – auch wegen gesetzlicher Vorgaben an die energetische Sanierung und teils erheblicher Kosten. Das gilt besonders, wenn deutlich mehr gemacht werden soll, als nur die Wände zu streichen.
Hausbesitzerinnen und -besitzer können die Kraft der Sonne gleich doppelt anzapfen: zur Stromproduktion via Fotovoltaik und zur Warmwasserproduktion mithilfe einer thermischen Solaranlage. Diese liefert Wärme für das Brauchwasser und auf Wunsch sogar zur Unterstützung der Heizung. Mit Solarthermie können auch ältere Eigenheime unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden. Eine Heizungsmodernisierung ist eine gute Gelegenheit, eine solche Solaranlage gleich mit einzubauen, empfiehlt die LBS.
Wenn es darum geht, individuelle Wohnwünsche zu verwirklichen, ist eine langfristige und vorausschauende Planung besonders wichtig. Denn wer rechtzeitig die verschiedenen Facetten eines altersgerechten, barrierefreien Neu- oder Umbaus berücksichtigt, sichert sich auch für später Lebensqualität. Dabei sollte man auf einiges achten und Fördermittel in die Finanzierung einplanen.